Deutscher Geschichtsverein des Posener Landes e.v.

 

Deutscher Geschichtsverein (DGV)

des Posener Landes e.V.

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Das 20. Geschichtsseminar des DGV 2017 in Medingen

In diesem Jahr konnte der Deutsche Geschichtsverein (DGV) des Posener Landes e.V. ein Jubiläum begehen, da das diesjährige Geschichtsseminar, das vom 10.2. bis 12.2.2017 im Gustav Stresemann-Institut (GSI) in Medingen, einem Ortsteil von Bad Bevensen, stattfand, das 20. Seminar dieser Art war. Es stand erneut unter dem Titel „Nachbarland Polen. Historische Entwicklung und Rückschlüsse für die Gegenwart“.

Bei der Themenwahl gab es in diesem Jahr große Probleme durch die Erkrankung bzw. kurzfristige Absage von zwei Referenten, aber dem Organisationsteam um Horst Eckert ist es gelungen, diese Lücken mit sehr interessanten Ersatzthemen zu schließen.

Auch in diesem Jahr reisten die Teilnehmer z. T. von weit her an – u.a. vom Bodensee und aus Dresden.

Nach dem gemeinsamen Kaffee begrüßten der Hausherr, der Leiter des GSI, Martin Kaiser, und der Tagungsleiter Horst Eckert die Seminarteilnehmer und führten in die diesjährige Themenauswahl ein.

Die Moderation teilte sich Horst Eckert mit seinem Sohn, Dr. Eike Eckert. Für die Organisation vor Ort war auch in diesem Jahr die Schatzmeisterin des DGV, Gudrun Backeberg, zuständig.

Den Auftakt der Vortragsreihe übernahm der Historiker Dr. Martin Sprungala, Dortmund, mit seinem Referat „Schulverhältnisse in Polen und der Provinz Posen im 18. und 19. Jahrhundert“. Der Referent schlug dabei den Bogen vom den mittelalterlichen Wurzeln des Bildungswesens in Europa bis ins 20. Jahrhundert. Das 4. Laterankonzil hatte 1215 die Unterrichtung künftiger Kleriker in den Grundlagen des christlichen Glaubens beschlossen. Hieraus entwickelten sich langsam die Schulen für angehende Priester bis hin zu den Schulen für das Bürgertum und den Adel.

Vorreiter bei der Einführung der allgemeinen Schulpflichtwar das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Der zum Calvinismus konvertierte Herzog Johann I.führte 1592 die Schulpflicht für Mädchen und Knaben ein. Es war das erste Territorium der Welt, in dem so etwas geschah. Die vielgerühmte Einführung der Schulpflicht in Preußen erfolgte erst unter Friedrich Wilhelm I. am 28.10.1717.

Ein Vergleich mit Polen im 18. Jahrhundert zeigt, daß die Adelsrepublik Polen-Litauen seit dem Teilungsschock von 1772 auf einem guten Reformwege war. Am 14.10.1773 wurde eine Nationale Erziehungskommission (KomisjaEdukacjiNarodowej) mit weitreichender Kompetenz gegründet, die man heute als das erste historische Bildungsministerium der Welt und eine der größten Errungenschaften der polnischen Aufklärung betrachtet. Ihre Arbeit wurde jedoch durch die politische Situation behindert und letztlich durch die folgenden Teilungen Polens (1793, 1795), die zur gänzlichen Beseitigung des Staates führten, beendet.

Dr. Sprungala stellte dann den Aufbau des Schulwesens in den preußischen Provinzen Südpreußen und Posen dar, auch anhand der Beispiele der Stadt Fraustadt (Wschowa) und dem Dorf Altkloster (Kaszczor) im Südwesten der neuen Provinz.

Nach dem Abendessen wandte sich die Studienrätin Dr. Aleksandra Janocha, Celle, den „Schulen in Polen heute auch unter Berücksichtigung der Schulen für die deutsche Minderheit“ zu. Sie ist Koordinatorin des Sprachbildungszentrums in Celle, das der Landesschulbehörde in Niedersachsen untersteht. Frau Janocha stellte das polnische Schulsystem seit der Bildungsreform von 1999 vor. Damals wurde die achtstufige Grundschule abgeschafft und durch eine Klasse 0 (Vorschule) mit sechs Jahren Grundschule, gefolgt von einer Gymnasialen Stufe, die nicht dem deutschen Gymnasium entspricht, sondern der Sekundarstufe I. Erst danach gliedert sich das Schulsystem in verschiedene weiterführende Schulen auf. 1999 wurde der Religionsunterricht eingeführt und Russisch als erste Pflichtsprache abgeschafft. Anders als in Deutschland ist der Privatunterricht (Homeschooling) in Polen erlaubt und private Bildungsträger sind auf allen Ebenen zugelassen. Damals wurden ebenfalls reformpädagogische Ansätze wie Waldorf- oder Montessori-Schulen zugelassen.

Die Lehrer werden in Polen schlecht bezahlt, dafür sind die Schulen in der Regel besser ausgestattet als in Deutschland. Jede Schule verfügt z. B. über einen Hausmeister und eine Krankenschwester.

Gegenwärtig wird an einer neuen Schulreform in Polen seitens der nationalkonservativen PiS-Regierung gearbeitet, die einen teilweisen Rückgang in das alte Schulsystem vor 1999 vorsieht und die national-patriotische Bildung stärken will.

Am darauffolgenden Tag eröffnete Prof. Dr. Olgierd Kiec, Universität Zielona Góra (Grünberg), die Vortragsreihe mit dem Thema „500 Jahre des Protestantismus in der Stadt Pozna?/ Posen. Geschichte und Gedächtnis. Religiöse Minderheiten in der Mehrheitsgesellschaft“. Er stellte die Entwicklung der Schulen in Posen von der Gründung der beiden konfessionellen Schulen, der reformierten Petri-Kirche (1548) und der lutherischen Kreuz-Kirche dar (1563). Unter preußischer Herrschaft wurde 1858 die Pauli-Kirche als Hauptkirche gegründet. Ihr Oberpfarrer war stets der Generalsuperintendent der inzwischen unierten preußischen Landeskirche. Basierend auf seinem leider nur auf Polnisch erschienenen Hauptwerk, stellte Prof. Kiec die Entwicklung der evangelischen Kirchen der Stadt Posen bis zum 1. Weltkrieg und dann bis nach 1945 vor.

Die Zwischenkriegszeit hat er mit dem Kapitel „In der ‚polnischsten‘ Stadt der 2. Republik Polen“ überschrieben. Er schilderte die verschiedenen Denkansätze der Generalsuperintendenten in Posen (D. Paul Blau) und Warschau (Juliusz Bursche), die letztlich dazu führten, daß zwischen beiden Richtungen keine Verständigung mehr möglich war. Sie repräsentieren den Konflikt innerhalb der evangelischen Kirche und innerhalb des Protestantismusses in Polen, war Prof. Kiec These.

Anschließend folgte der Vortrag von Dr. Karsten Holste, Halle/S., „Preußische Junker und polnischer Szlachcic. Wie die Aristokratie im 19. Jahrhundert historisch argumentierte, um ihren Anspruch auf Führungspositionen zu erhalten.“ Er führte in die Thematik anhand seiner eigenen Vita ein und stellte die Frage, warum man Historiker wird. Seine Motivation ist die Hinterfragung altbekannter Thesen. Er will altbekannte Fakten neu betrachten. Sein ideengeschichtlicher Vortrag war interessant, denn er zeigte die Hintergründe für Meinungs- und Verhaltensänderungen. Die Adelsbilder zu beiden Gruppen sind Stereotype. Auf der einen Seite der polnische Adel als Freiheitskämpfer und die preußischen Junker als Unterdrücker.

Daß diese Sichtweise oftmals ein Selbstbild darstellt, zeigte der Referent deutlich auf. So träumte der polnische Nationaldichter Adam Mickiewicz von dem Bündnis der Bauern mit dem freiheitsliebenden und dafür kämpfenden Adel, was im Posener Land durchaus Realität wurde. In Gesamtpolen ist diese Sicht jedoch keineswegs vorhanden. Die „Liebe des Adels zu ihren Bauern“ sahen diese durchaus ganz anders. Das Bild der Schlachta änderte sich von den Verursachern der Anarchie in der Adelsrepublik bis hin zu Feinden der Ordnung und des Fortschritts zu den oben beschriebenen Freiheitskämpfern. Man spricht heute noch vielfach von der „Adelsdemokratie“ und dem Freiheitswillen  der polnischen Eliten.

Ebenso entwickelte sich das Selbst- und Fremdbild des preußischen Adels vom widerstreitenden Adel, der sich den Hohenzollern widersetzte und diszipliniert werden mußte, hin zu den Trägern des erfolgreichen deutschen Nationalstaates. Das neuere Bild der Junker sieht sie im Zusammenhang mit einem friderizianischen Militarismus, der Teil eines autoritären Staates war, der letztendlich in den Nationalsozialismus endete.

Nach der Mittagspause hielt Prof. Kiec seinen zweiten Vortrag „Die Staemmler’s – Aus der Geschichte der deutschen Posener Familie“. In Posen war nur wenig über diese Familie bekannt, als der bekannte deutsche Übersetzer polnischer Literatur, Klaus Staemmler (1921-1999), 1993 die Ehrendoktorwürde der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen erhielt. Man wußte noch von dem Konsistorialrat Johannes Staemmler (1860-1947) und fragte sich, ob sie miteinander verwandt seien.

Durch die Forschungen von Prof. Kiec erfuhr er, daß der genannte Gewürdigte sein Enkel war und durch den Kontakt zur Familie konnte er erfahren, welche Bedeutung sie für das Posener Land hatten.

Der erste Staemmler im Posener Land war Pastor Gustav Eduard Staemmler (1826-1885) aus Groß Wusterwitz, dessen Vater aus Wettin stammte. Lange Jahre war er Pastor in Duschnik im Kreis Samter. Sein Sohn Johannes trat dann in seine Fußstapfen und machte Karriere. Er hinterließ Lebenserinnerungen, die vor allem seine Jugendzeit in Duschin betrafen. Prof. Kiec hat diese von der Familie erhalten, abgeschrieben und ins Polnische übersetzt, so daß sie bald veröffentlicht werden.

Johannes Staemmlers zahlreiche Kinder gingen verschiedene Lebenswege. Zwei wurden Ärzte, ein Sohn folgte der Familientradition und wurde Pastor. Politisch gingen sie höchst unterschiedliche Wege. Der Arzt Siegfried Staemmler wurde 1939 bei Kriegsbeginn von der polnischen Polizei verschleppt und kam uns Leben. Ein weiterer Sohn starb unter ungeklärten Umständen im Gefängnis in Danzig. Sohn Wolfgang stand der bekennenden Kirche nahe und wurde unter den Nationalsozialisten inhaftiert, während Sohn Martin als anerkannter Mediziner und Professor dem Regime nahe stand und stark in die Rassepolitik involviert war.

Den letzten Vortrag dieses Tages hielt Dr. Karsten Holste mit dem Thema „Tuch, Tumult und Tyrannei. Die Bürger von Fraustadt im 17. und 18.Jahrhundert“. Es gibt die allgemein vertretene These vom Niedergang der Städte im 17. und 18. Jahrhundert dessen Schuld im Niedergang der polnischen Adelsrepublik gesehen wird. Dr. Holste hat mit seinen neuesten Forschungen am Beispiel Fraustadts dies hinterfragt. In der Stadtgeschichte sah man allgemein den Beginn des Niedergangs am Beispiel des Tuchmacher-Tumults des Daniel Cybon im Jahr 1679/80, der mit dessen Hinrichtung endete.

Dr. Holste hat neue Quellen zur Herkunft des Cybon gefunden und die Vorgänge anhand der Quellen neu beleuchtet. Er untersuche die Quellen zur Größe der Stadt neu und stellte eine hohe Fehlerquote von 30-40 % fest. Entgegen dem alten Niedergangsnarrativ wuchs der Anteil der Tuchmacher- und Leinwandweber und durch den Zuzug von Glaubensflüchtlingen stieg auch die Einwohnerzahl. Der große wirtschaftliche Einbruch trat erst nach 1816 mit der Zollerhebung in Russisch-Polen ein.

Die Zuwanderung und die verstärkte Weberei schufen eine neue Elite in der Stadt, verbunden mit Kriegsschulden führte das zu einem Struktur- und Funktionswandel, von dem die Geschichtswissenschaft seit einigen Jahren spricht. Dr. Holste erklärte die Veränderungen, die durch den Aufstand des Cybon ausgelöst wurden und ihre historischen Hintergründe.

An diesem Abend beging der DGV eine kleine Rückbesinnung auf 20 Jahre Posener Seminare. Die Darstellung von Horst Eckert wird voraussichtlich im nächsten Jahrbuch Weichsel-Warthe erscheinen. Anschließend lud der DGV zu einem deutsch-polnischen Buffet ein.

Am nächsten Morgen stellte Horst Eckert, Bad Bevensen, in seinem Vortrag die „Städte- und Dorfformen im Posener Land“ vor, beginnend mit der Stadt Posen, dessen Altstadt deutlich eine geplante Stadt erkennen läßt. Bei der Stadt Wollstein ist das schon viel schwieriger zu erkennen, viel stärker wiederum bei den Städten Rakwitz und Rothenburg a. d. Obra im Kreis Wollstein. Am Beispiel von Rothenburg erläuterte Herr Eckert, warum sich diese zwischen zwei anderen Städten gelegene, aus einem Hauländerdorf spät gegründete Stadt nicht entwickeln konnte.

Anschließend stellte H. Eckert die Dörfer des Wollsteiner Kreises vor, die als Hauländereien in der Streusiedlung als Haufen-, Anger- oder Straßendorf entstanden sind.

Im zweiten Vortrag dieses Vormittags berichtete RenateSternel, Hamburg, über ihre Teilnahme an der Tagung in Posen „Die Erde birgt noch viele Knochen. Bericht über die wissenschaftliche Konferenz in Posen im Februar 2016“. Der Organisator, Dr. Jerzy Ko?acki, hatte bei der Bundeskulturtagung der LWW 2016 darüber berichtet.

Frau Sternel berichtete auch von persönlichen Erfahrungen, so den Fund des Grabsteins in Grune (Gronowo) von Gotthard Schubert, dem Gründer der altlutherischen Kapelle in Lissa. Diese Kirche ist heute die evangelische Kirche und man hat seinem Grabstein hier einen Ehrenplatz gegeben.

Auch von dem Park der Erinnerung in Schlehen (TarnowoPodgórne) bei Posen u. a. Beispielen berichtete sie.

Der letzte Vortrag dieses Seminars von Prof. Dr. FrankGolczewski, Hamburg, beschäftigte sich mit dem aktuellen Thema „Die neue Regierung in Polen. Chance oder Rückschritt?“ Gleich zu Beginn betonte er, daß er den Untertitel inzwischen ablehne, da er in dieser Regierung keine Chance mehr sehe. Unter der PiS-Regierung fand eine politische Abkehr von der EU statt, nicht aber von den Fördermitteln aus Brüssel. In seinen Ausführungen stellte er dar, wie es zu diesem politischen Wandel in Polen gekommen war. Noch 2010 sah man auf der Wahlausgangskarte deutlich die alte russische, durch Polen verlaufende Grenze. Dies ist bei den Wahlergebnissen von 2015 verwischt. Ursache darin liegt im Versagen der Bürgerplattform (PO), die durch zahlreiche Affären ihren Ruf als Modernisierungspartei verlor. Im Gegenzug gab sich die PiS nun nicht mehr so radikal und Jaros?aw Kaczy?ski zog sich scheinbar aus der Politik zurück, wirkt jedoch weiter im Hintergrund.

Prof. Golczewski sieht auch in Polen das Phänomen der „Abgehängten“, die zum Wahlausgang wesentlich beigetragen haben. Das Vertrauen der Polen in ihre eigene Wirtschaft ist erheblich gesunken, der Drang ins Ausland ungebrochen. Hinzu kamen nun große Versprechungen der PiS, um eine Änderung zu bewirken. Doch dies ist wirtschaftlich nicht finanzierbar, war die Schlußfolgerung des Referenten. Es wurden große sozialpolitische Programme mit Mechanismen des Sozialismus, verbunden mit nationalistischer Ausrichtung geschaffen. Es ist nicht erkennbar, daß sich diese Grundhaltung in der Wählerschaft kurzfristig ändern wird.

Das nächste Seminar ist für die Zeit vom 9. bis 11.2.2018 geplant.

Dr. Martin Sprungala

 

 

 

Rundschreiben  November 2016

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Posener
Heimatfreunde und Mitglieder des DGV

Einladung zum 20. Geschichtsseminar  vom 10.02. – 12.02.2017

Im Namen des „Deutschen Geschichtsvereins (DGV) des Posener Landes e.V.“,
der Landsmannschaft Weichsel-Warthe/Bundesverband,
der Posener Heimatkreise und den „Posener Stimmen“
lade ich Sie zum 20. Geschichtsseminar des DGV herzlichst ein.
Das Seminar wird von der Bundeszentrale für  politische Bildung gefördert (beantragt).

Teilnehmer: Zu diesem Seminar sind alle willkommen, die sich für diese Thematik interessieren.
Sie müssen nicht aus der Provinz Posen stammen.

Anmeldung bitte bis: 10.01.2017 bei – s.o. Briefkopf. – es stehen nur 50 Plätze lt. Förderrichtlinien zur
Verfügung. Bitte senden Sie den beigefügten Anmeldebogen unverzüglich an den DGV zurück, damit
wir eine endgültige Teilnehmerstärke festlegen können.  Auch wenn Sie schon eine Voranmeldung
abgegeben haben !

Zusage wird nach der schriftlichen  Anmeldung im Januar vergeben und auch das endgültige Programm.
Anmeldevordruck letzte Seite.    Es sind noch Plätze frei !

Termin und Zeitablauf: Eintreffen am 10.02.2017 ab 14:00 Uhr. Um 15:30 Uhr Kaffee/16:00 Uhr Seminarbeginn.
Seminarende am 12.02.2017 um 12:30 Uhr - anschließend gemeinsames Mittagessen. Programm  s. Seite 2.

Teilnehmerbeitrag:85,-- € - darin sind Unterkunft im 2-Bettzimmer, Verpflegung, und ein Teil der Kosten
für die Referenten enthalten.

Zusätzlich 25,--€ Organisationszuschlag u.a. für Ausschreibung, Kurtaxe und Mehrkosten für Referenten
(Honorare/Fahrtkosten), die zusätzlich erbracht werden müssen.

Dieser Beitrag gilt auch, wenn Sie nicht im Stresemanninstitut  untergebracht sind. Er ist am Tagungsort
zu entrichten. Fallen Sie nach der Anmeldung aus und kann kein Teilnehmerersatz gestellt werden, so fällt
eine Bearbeitungsgebühr von 30,-- € an. Bei  Ausfall ein Tag vor dem Seminar, wird der volle Teilnehmerbeitrag fällig.

Organisation: Deutscher Geschichtsverein (DGV) des Posener Landes e.V.

Tagungsort: Gustav Stresemann- Institut – Europäische Akademie Bad Bevensen –Klosterweg 4
OT Medingen  29549 Bad Bevensen . Tel. 05821-955-0 Fax 05821-955299.

Unterkunft: Im Stresemann-Institut .Teilnehmer aus Bad Bevensen und Umgebung werden evtl. gebeten,
nach Hause zu fahren, wenn nicht  50 Übernachtungsplätze zur Verfügung stehen.  Einzelzimmer auf
Anfrage möglich – Zuschlag 15,-- €  je Nacht.

Verpflegung: alle Mahlzeiten im Stresemann-Institut für alle Teilnehmer. Auch Frühstück!

Wir wünschen allen eine geruhsame Vorweihnachtszeit.

Mit freundlichen Grüßen         Horst Eckert  Vorsitzender     

 

Vorgesehene, angefragte  und geplante Themen für das Seminar sind u.a.

Schulverhältnisse in Polen und der Provinz Posen im 18. und 19. Jahrhundert
Dr. Martin Sprungala, Historiker - Dortmund

Schulen in Polen heute – auch Minderheiten
Dr. Aleksandra Janocha – Koordinatorin des Sprachbildungszentrums Celle

Die Verkehrserschließung der Provinz Posen durch die Eisenbahn
Wojtek Lis MA , Wolsztyn (Wollstein)/Polen

Bismarck und die Polen
Dr. Stephan Theilig – Wissenschaftlicher  Mitarbeiter des Brandenburg-Preußen-Museums

Protestantismus in der Stadt Posen
Prof. Dr. Olgierd Kiec – Universität Zielona Gora/Grünberg

Die Stämmler’s – Aus der Geschichte der deutschen Posener Familie
Prof. Dr. Olgierd Kiec

Tuch, Tumult und Tyrannei. Die Bürger von Fraustadt im 17. Und 18. Jahrhundert
Dr. Karsten Holste

Preußischer Junker und polnischer Szlachcic. Wie die Aristokratie im 19. Jahrhundert historisch
argumentierte, um ihren Anspruch auf Führungspositionen zu erhalten

Dr. Karsten Holste